Weinlese 2026: Klein aber fein!

Das Jahr 2026 hat uns einmal mehr gezeigt, was für erstaunliche Pflanzen Weinreben eigentlich sind. Bei so viel Sonne und Trockenheit trotzdem noch Trauben hervorzubringen, grenzt manchmal fast an ein Wunder.

Natürlich haben wir ein wenig nachgeholfen. Unser Team war in diesem heißen Sommer unzählige Male zum Bewässern in den Weingärten unterwegs. Zum Glück konnten unsere Lössböden die Reben auch in den trockenen Monaten noch recht gut mit Wasser versorgen. Schwieriger wurde es dort, wo unter einer dünnen Lössschicht bereits der steinige Untergrund beginnt. Hier war das zusätzliche Wasser buchstäblich oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Und als wäre die anhaltende Trockenheit nicht schon Herausforderung genug gewesen, machten uns auch noch die Frostnächte Ende April und ein heftiger Hagel im Sommer das Leben schwer. 2026 war also ein Jahr, das uns und unseren Reben einiges abverlangt hat.

Nicht alle Rebstöcke haben es geschafft, viele trugen deutlich weniger Früchte und die Beeren blieben kleiner als gewohnt. Aber die Trauben, die wir schließlich ernten durften, waren von hervorragender Qualität!

Die viele Sonne hat für hohe Zuckergrade gesorgt. Bis jetzt zeigt sich der Jahrgang entsprechend gehaltvoll, mit viel Substanz und Extrakt, ohne aber dabei an Frische zu verlieren. Besonders schön finden wir, wie klar die typischen Aromen der einzelnen Rebsorten zum Vorschein kommen.

Einen ersten Vorgeschmack gibt es bereits: Unser „Junge“ 2026 ist fertig und schon in der Flasche! Aus 85 % Frührotem Veltliner und 15 % Müller-Thurgau ist ein wunderbar fruchtiger Jungwein geworden, der mit seinen Aromen nach gelben Äpfeln, der mit überraschend viel Substanz und seiner saftigen Frische richtig Lust auf mehr macht. Übrigens: Im Webshop gibt’s ihn auch schon!

Wir freuen uns auf euer Feedback und hoffen, ihr habt genauso viel Freude mit unserem kleinen, feinen 26er-Jahrgang wie wir!

Hier noch ein paar Eindrücke von unserer Arbeit zur Lesezeit!